ÄlwA

 

Die jüngste Projektgruppe im Verein ist die Projektgruppe ÄlwA, die aus dem „Cousinenkreis“ hervorgeht. Die Mitglieder der Gruppe beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Älter werden am Ackermannbogen und suchen nach neuen Organisationsformen nachbarschaftlicher Hilfe, damit möglichst viele ältere Menschen im Quartier möglichst lange in der eigenen Wohnung leben können.

Kontakt: Günter Hörlein


Älter werden am Ackermannbogen - ÄlwA

Aus „Cousinenkreis" wird ÄlwADie Projektgruppe ÄlwA („Älter werden am Ackermannbogen") im Verein Ackermannbogen e.V. wurde vor drei Jahren als „Cousinenkreis" gegründet. In Krise und Krankheit, ohne Angehörige in der Nähe, ist eine nah wohnende hilfsbereite Cousine, sei sie nun echt oder nur ernannt, eine große Hilfe. Mit dieser Idee fanden wir uns in der unmittelbaren Nachbarschaft zusammen.
In einer ersten „Helfergruppe", die in einer Hausgemeinschaft entstand, legten wir eine Kartei aller Mitglieder an. Sie verzeichnet u.a. Name und Telefonnummer des Hausarztes und der im Krankheitsfall zu verständigenden Angehörigen. Jedes Mitglied wählte sich einen Ansprechpartner im Haus, der für den Notfall Zugang zur Wohnung hat und über eine evtl. vorhandene Patientenverfügung und ähnlich Vertrauliches informiert ist.

Ziele der Projektgruppe ÄLWA

1. Aufbau vieler kleinerer Älwa-Gruppen: Wir sind inzwischen eine Gruppe von 18 älteren Menschen. Angestrebt werden noch viele solch kleiner ÄlwA-Gruppen (z.B. nach Häusern oder Straßen im Quartier), die jeweils Vertreter in ein Plenum schicken, das dann in größeren zeitlichen Abständen tagt.

2. In einer bereits bestehenden Dokumentation erfassen wir seit drei Jahren Erfahrungen mit Fachärzten, Kliniken und sonstigen therapeutischen Einrichtungen bzw. Unterstützungssystemen (z.B. Selbsthilfezentrum, ASD etc.) sowie ärztlich-medizinischen Verfahren. Es ist uns ein Anliegen, diese Liste kontinuierlich weiterzuführen. Ihre Inhalte werden ÄlwA-Mitgliedern zugänglich gemacht.

3. Wir beschäftigen uns mit Modellen stadtteilbezogener Altenhilfe, die Versorgungssicherheit rund um die Uhr in der eigenen Wohnung unter Einbeziehung ambulanter Pflegeteams und Nachbarschaft (z.B. „Bielefelder Modell") bieten. Die bereits bestehenden Strukturen am Ackermannbogen könnten die Entwicklung eines vergleichbaren Modells erleichtern, müssten in Zusammenarbeit mit städtischen Institutionen und einschlägigen Trägern aber noch ausgebaut werden.

4. Organisation von Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch mit verschiedenen Einrichtungen, Institutionen und Projekten.

5. Um eine weitere Professionalisierung bemüht, lassen sich einige NachbarInnen, die Zeit und Lust dazu haben, derzeit beim Evangelischen Bildungswerk in München zum Seniorenbegleiter ausbilden. Hiervon erhoffen wir uns weitere Impulse.

Was ist zu tun?

Wer eigene Helferkreise in seiner Nachbarschaft gründen möchte, erhält Informationen und Unterstützung von Barbara Cranach Tel. 34 011 61
Usch Wagner Tel. Nr. 170 85 32.