StadtAcker

 "StadtAcker" - Interkultureller Nachbarschaftsgarten am Ackermannbogen

 

StadtAcker
Im Rahmen der Planung des 4. Bauabschnittes wird überlegt, wie so ein StadtAcker als Interkultureller Nachbarschaftsgarten am Ackermannbogen verwirklicht werden kann. Neugierig?
       

 

 

 

Ausführliche Informationen zum Thema

"Urbanes Garteln in München" ,

auch zum StadtAcker-Projekt, finden sich in der aktuellen Rathaus-Umschau, S.7-15.
 

 

StadtAcker

Initiative für einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten am Ackermannbogen

(Stand: 23. Mai 2011)

Nov. 2011 - Artikel "Der StadtAcker kommt!" im Ackermannboten Nr. 17
Der StadtAcker kommt!

Mai 2011
Ziele
für einen Interkulturellen Nachbarschaftsgarten am Ackermannbogen:

  • Nachbarschaftsgarten als Begegnungsraum für Personen mit und ohne Migrationshintergrund, für unterschiedliche Generationen und unterschiedliche soziale Gruppen;
  • Nachbarschaftsgarten als Aktionsraum für einkommenschwächere Personen/Familien;
  • Nachbarschaftsgarten als Kontaktraum speziell für Frauen/Mütter mit wenig außerfamiliären Kontakten;
  • Nachbarschaftsgarten als Entfaltungsraum für Personen mit gärtnerischen Fähigkeiten und Kompetenzen;
  • Nachbarschaftsgarten als Mittel der aktiven und niedrigschwelligen Einbindung und Beteiligung von ansonsten schwierig erreichbaren Zielgruppen;
  • Nachbarschaftsgarten als Basis für Gartenprojekte in Kooperation mit der künftigen Hauptschule, der Parzivalschule, dem Kinder- und Jugendtreff, dem Netzwerk für Ältere (Stichwort: Grüner Lernort);
  • Nachbarschaftsgarten als Lernfeld für Selbstorganisation von Gruppen und als Betätigungsfeld für bürgerschaftliches Engagement;
  • Nachbarschaftsgarten als Möglichkeit zur wohnungsnahen Versorgung mit selbst angebautem Gemüse, Kräutern, Beeren, etc.;
  • Nachbarschaftsgarten als Erholungsoase, auch im Sinne der von Anwohnern gewünschten „Insel der Ruhe";
  • Nachbarschaftsgarten als Bestandteil der so genannten Grünen Achse zwischen Englischem Garten und Olympiapark;
  • Nachbarschaftsgarten als ökologischer Beitrag zu den Zukunftsthemen Natur und Landwirtschaft in der Stadt (Stichwort: Urbane Gärten);
  • Nachbarschaftsgarten als lebendiges und sich wandelndes Element der Quartiersgestaltung

Zielgruppen:

  • Nachbarinnen und Nachbarn mit und ohne Migrationshintergrund
  • Nachbarinnen und Nachbarn, die in geförderten Wohnungen wohnen
  • Familien ohne Gartenzugang
  • Ältere Menschen

Unterstützer bisher:

  • BA 4 Schwabing-West
  • Stiftung Interkultur
  • Sozialreferat / Amt für Wohnen und Migration/Stelle für quartierbezogene Bewohnerarbeit
  • Sozialreferat / Räumliche Sozialplanung
  • Sozialreferat / Stelle für interkulturelle Arbeit
  • Direktorium LHM / Gleichstellungsstelle
  • Urbanes Wohnen e.V.
  • Generationengarten Petuelpark, Kulturgarten Hadern, ZAK Bewohnergärten (Neuperlach), Münchner Garten der Kulturen (Neuhausen)
  • zahlreiche Privatpersonen aus dem Ackermannbogen

Rahmenbedingungen

a) erforderliche Fläche und Infrastruktur

  • Fläche im 4. Bauabschnitt, entweder westlich Supermarkt (zwischen Stadibau und Hauptschule) oder östlich Gewofag (auf südlicher Verlängerung Große Wiese) mit ca. 1500 qm
    für ca. 30 Parzellen (à 15-30 qm), plus großem Gemeinschaftsbereich,
    plus 2-3 „Projektparzellen"/Gemeinschaftsparzellen für Kooperationsprojekte
  • Geräteschuppen inkl. Grundausstattung Gartengeräte
  • Wasseranschluss mit zwei Zapfstellen (z.B. über Grundwasserbrunnen mit Schwengelpumpe, Hydrant mit Standrohr, Zisterne mit Regenwasser vom Dach der Hauptschule)
  • evtl. überdachter Sitzbereich inkl. wetterfester mobiler Stühle/Bänke/Tische
  • Einzäunung / Hecke als Begrenzung
  • Bodenvorbereitung (altlastenfrei, Muttererde anfüllen)

b) organisatorisch

  • Trägerschaft würde vom Quartiersverein Ackermannbogen e.V. (www.ackermannbogen-ev.de) übernommen werden
  • aktive Interessentengruppe „StadtAcker" existiert bereits (=Interessierte Privatpersonen aus dem Ackermannbogen)
  • Finanzierung der Erstausstattung mit Gartengeräten durch Stiftung Interkultur bereits zugesagt
  • Koordination in der Anfangsphase über NachbarschaftsBörse (www.nachbarschaftsboerse.org, info@stadtacker.org)
  • Bildung einer Verantwortlichen-Gruppe oder Projektgruppe im Verein, die das Thema eigenständig weiterverfolgt (aktuell besucht die Interessentengruppe gute Praxisbeispiele bei den existierenden interkulturellen Gärten in München)

c) zu klären

  • Festlegung auf geeigneten Standort in Absprache mit LHM/Baureferat
  • Klärung der Überlassungsbedingungen durch die LHM (pachtfrei? befristet?)
  • Finanzierung der Erstherstellung / Brunnenlegung / Einzäunung / Bodenverbesserung / eines Geräteschuppens
  • Zeitplan
  • mittelfristig: evtl. Finanzierung einer/s Umwelt-/SozialpädagIn für Projekt- und Zielgruppenarbeit

Interesse und Lust mitzumachen?
Gerne nehmen wir Sie mit auf den Info-Verteiler! Einfach eine mail schicken an info@stadtacker.org oder anrufen unter 089-30749635